Welche Daten Casino und Zahlungsdienst bei Google Pay sehen
Bei einer Zahlung über Google Pay sieht das Casino in der Regel den Zahlungsstatus, den Betrag, die Währung, die Transaktionszeit und eine interne Referenznummer. Häufig kommt dazu der Name des Kartensystems oder des hinterlegten Zahlungsmittels, etwa Visa oder Mastercard, aber nicht die vollständigen Kartendaten. Die eigentliche Kartennummer bleibt durch Tokenisierung verborgen; das Casino erhält stattdessen einen Ersatzwert, mit dem die Zahlung zugeordnet wird.
Der Zahlungsdienst sieht mehr technische Daten als das Casino. Dazu gehören die Gerätekennung, die App- oder Webschnittstelle, die IP-Adresse, Informationen zur Authentifizierung und die Transaktionsdaten selbst. Google Pay verarbeitet außerdem die hinterlegte Karte und die Freigabe durch den Nutzer, damit die Zahlung bestätigt werden kann. Für die Privatsphäre heißt das: Das Casino bekommt weniger Kartendetails als bei einer direkten Karteneingabe, aber die Transaktion bleibt trotzdem dem Konto, der Karte und dem verwendeten Gerät zuordenbar. Wer Anonymität erwartet, bekommt sie mit Google Pay nicht; wer seine Kartendaten schützen will, reduziert damit aber das Risiko einer direkten Weitergabe an das Casino.